Year
2024 - dato
Industry
Event- & Projektmanagement
Space of work
Sportevent

Introduction
Die Idee kam aus einem Problem, das jedes Semester wieder da war
Die Volleyballkurse an der Uni Bamberg waren jedes Semester sofort voll. Teilweise nach ein oder zwei Minuten ausgebucht, mit langen Wartelisten und vielen Leuten, die am Ende wieder keinen Platz bekommen haben. Irgendwann habe ich mich gefragt, ob das wirklich nur ein Hochschulsportkurs ist oder ob da eigentlich viel mehr dahinter steckt. Ob die Nachfrage einfach nur hoch ist, weil Leute einen Ausgleich suchen, oder weil Volleyball an der Uni längst mehr Raum braucht, als gerade da ist. Der Gedanke hat mich nicht mehr losgelassen. Vor allem, weil wir im Sommer mit dem Rasenplatz an der Feldkirchenstraße eigentlich genau den Ort dafür hatten. Also entstand die Idee, selbst ein Turnier auf die Beine zu stellen. Nicht als offizielles Großevent von oben, sondern von Studierenden für Studierende. Offen, sportlich, sozial und so angelegt, dass unterschiedliche Menschen zusammenkommen. Dabei war es egal aus welcher Fakultät oder auf welchem Spielniveau.



Challenges
Aus der Idee wurde ein Projekt mit vielen offenen Fragen
Am Anfang war da erstmal nur die Idee, dass das funktionieren könnte. Ich bin damit zum Hochschulsport gegangen, habe das vorgestellt und gemerkt, dass grundsätzlich Offenheit da ist, aber auch die Erwartung, dass ich das Projekt selbst aufziehe und trage. Ab da wurde aus der Idee ziemlich schnell ein komplexeres Projekt. Es ging nicht mehr nur um Volleyball, sondern um Struktur. Wie viele Teams sind realistisch? Wie viele Felder brauchen wir dafür? Wie baut man einen Spielplan, der aufgeht, wenn man nur begrenzte Zeitfenster hat? Was passiert, wenn Teams nicht vollständig sind oder sich erst finden müssen? Dazu kamen organisatorische Themen, die man am Anfang leicht unterschätzt. Budget ohne wirkliche Grundlage, Genehmigungen, Versicherung, Verpflegung, Kommunikation mit der Universität und gleichzeitig die Frage, wie man das Ganze überhaupt sichtbar macht. Parallel dazu haben wir das Turnierkonzept aufgebaut, das Branding entwickelt und die komplette Anmeldung selbst strukturiert. Von der Teamzusammenstellung über Google Forms bis hin zur Auswertung und Kommunikation lief alles über uns. Es war viel Ausprobieren, viel Nachjustieren und genau dadurch hat sich das Projekt Schritt für Schritt stabilisiert.



Final thoughts
Was am Ende entstanden ist, war mehr als nur ein Turnier
Am Ende standen zwölf Teams auf dem Platz. Studierende aus verschiedenen Fakultäten, unterschiedliche Spielstärken, bekannte Gesichter aus meinen Kursen und auch viele neue. Es wurde gespielt, organisiert, geschiedsrichtet, angefeuert und einfach Zeit miteinander verbracht. Genau das, was ich mir am Anfang erhofft hatte: ein Format, das Volleyball an der Uni sichtbarer macht und gleichzeitig Menschen zusammenbringt, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären. Fast noch besser war aber, was danach passiert ist. Denn mit dem ersten Turnier war das Projekt nicht abgeschlossen, sondern eigentlich erst richtig da. Durch Feedback, eigene Beobachtungen und die Erfahrungen aus dem Ablauf wurde schnell klar, was gut funktioniert hat und was nicht. Für die nächste Version wurden Dinge verändert, vereinfacht und neu gedacht. Weniger Belastung über mehrere Wochen, klarere Abläufe, stärkerer Fokus auf das, was für alle am meisten Sinn macht. Genau deshalb bedeutet VolleyBrawl für mich und nun auch den Studierenden mehr als nur dieses Event. Es ist ein Projekt, das mit jeder Runde besser geworden ist, weil es nicht fertig gedacht war, sondern zusammen mit uns allen wachsen durfte.
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PROJECTS

